Patientenarmbänder und der Datenschutz im Krankenhaus

Seit Anfang der Siebziger Jahre werden personenbezogene Daten automatisiert verarbeitet. Schnell wurde der Wunsch des Datenschutzes laut. Denn personenbezogene Daten sollten nicht durch Dritte missbraucht werden. Heute gilt der Datenschutz als ein sensibles und aus dem Leben nicht mehr wegzudenkendes Thema. 

Auch im Klink- und Krankenhausalltag spielt das empfindliche Thema eine große Rolle. Die sensiblen Patienten-Daten müssen besonders vertraulich behandelt werden. Mit unseren Armilla® Patientenarmbändern identifizieren Sie Ihre Patienten nicht nur zweifelsfrei, sondern leisten auch dem Wunsch nach Schutz personenbezogener Daten Folge.


Patientendaten auf dem Armilla® Patientenarmband

Um Patienten in jeder Situation zweifelsfrei identifizieren zu können, werden einige personenbezogene Daten zum Patienten benötigt. Welche Daten auf ein ID-Armband gedruckt werden sollten, empfiehlt das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS): 

  • Name und Vorname des Patienten
  • Geburtsdatum
  • Geschlecht
  • Fall/ ID-Nummer (für den aktuellen Klinik-Aufenthalt)
  • Fall/ ID-Nummer codiert als 1D Barcode
  • Vollständiger Kerndatensatz zusätzlich als 2D Datamatrix-Code
  • Optional: Fotos und Logos, die direkt aus dem KIS übertragen werden

Schriftgröße, Daten und Privatsphäre

Armilla® Patientenarmbänder werden maschinell bedruckt. Die Daten werden dabei direkt aus dem Krankenhausinformationssystem heraus auf das Armband gedruckt. 

Es wird empfohlen, dass ausschließlich der Kerndatensatz (laut APS) auf das Armband gedruckt wird. Weiterführende Daten sind tabu. Um den Patienten die Datensicherheit zu gewährleisten, ist zusätzlich eine bestimmte Schriftgröße zu beachten. Alle aufgedruckten Daten sollten ausschließlich in der Privatsphäre der Patienten (maximale Armlänge von ca. 50cm) lesbar sein.