20. April 2017

Armilla Patientenarmbänder mit integriertem RFID-Chip

Im Allgemeinen haften Kliniken nicht für die Wertgegenstände der Patienten während eines stationären Aufenthaltes. Dennoch bleibt der logistische Aufwand bei der Klärung von Schadensfällen und auch ein möglicher Imageverlust. Abhilfe könnten demnächst Patientenarmbänder mit einem integriertem Chip schaffen, die es Patienten ermöglichen, ihre persönlichen Wertsachen in Rollcontainern mit elektronischem Schließsystem direkt am Patientenbett aufzubewahren. Die berührungslose Authentifizierung erfolgt mittels Radiofrequenztechnik (RFID) und ermöglicht auch weitere Nutzungsmöglichkeiten. Entsprechende RFID Patientenarmbänder befinden sich derzeit in der Entwicklung. 

Seit vielen Jahren ist die sichere Verwahrung von Patienteneigentum bei stationären Klinikaufenthalten ein heikles Thema – für das es bis heute keine adäquate Lösung gibt. Insbesondere bei operativen Eingriffen ist eine ausreichende Sicherung der persönlichen Wertgegenstände von Patienten unabdingbar. Krankenhäuser und Kliniken müssen jedoch nur einer zentralen Verwahrung und Sicherung nachkommen, die im Zeitalter von Smartphones und Tablets nicht mehr zeitgemäß ist. Denn der Großteil der unter 50-jährigen Patienten will laut Studie des Branchenverbandes bitkom auch bei stationären Aufenthalten nicht auf die gewohnten, elektronischen Geräte verzichten und diese jederzeit griffbereit haben.  

Abhilfe könnte bald eine erweiterte, sich in der Entwicklung befindende Version des Armilla Patientenarmbands schaffen. Dieses erhält dann einen nicht sichtbaren RFID-Chip mit 18-stelliger Seriennummer. Jeder Patient könnte somit die neben seinem Bett stehenden Rollcontainer mit integriertem oder nachgerüstetem elektronischem Schließsystem durch Vorhalten des RFID-Armbandes ganz einfach öffnen und schließen. Da jeder Chip einmalig ist, wird gewährleistet, dass kein anderes Patientenarmband Zugriff auf den Schrank hat. Wird der Patient entlassen, ist der Schrank automatisch frei für die nächste Nutzung, so dass kein administratives Eingreifen von Klinikseite nötig ist. Das Schließsystem lässt sich problemlos und ohne Anpassung in jeden beliebigen Rollcontainer integrieren. Auch das Implementieren von zusätzlicher Hard- oder Software ist nicht nötig.

Größter Vorteil der neuen RFID-Patientenarmbänder: Sie verbleiben den gesamten Klinikaufenthalt am Handgelenk des Patienten, eine zentrale Verwahrung des persönlichen Eigentums von Patienten entfällt. Die Armilla Patientenarmbänder sind hautfreundlich, antiallergisch, weich und als Medizinprodukt mit CE-Kennzeichnung anerkannt. Zudem erfüllen sie die Biokompatibilitätsuntersuchung nach DIN EN ISO 10993-5:2009-10 und sind sowohl wasser- als auch desinfektionsmittelresistent. Bereits jetzt setzen über 500 Kliniken bundesweit auf Armilla Patientenarmbänder.

Mit der Entwicklung von RFID-Patientenarmbändern eröffnen sich neben der Patientenidentifizierung und der sicheren Verwahrung von Wertgegenständen noch weitere Möglichkeiten wie beispielsweise eine elektronische Zutrittskontrolle – insbesondere in Hochrisikobereichen wie der Transfusions- oder der Intensivmedizin sowie bei der OP-Schleusung. Aber auch das Öffnen von getrennten Patienten- und Mitarbeitertoiletten, das laut Krankenhausbauverordnung auf jeder Etage vorgeschrieben ist, ist mit dem Einsatz von RFID-Patientenarmbändern problemlos sicherzustellen. Zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten ergeben sich auch im nicht-medizinischen Bereich, etwa bei Serviceleistungen wie Cafeteria, Leihbücherei etc.  
 

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Nadine Kneschke
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