19. September 2016

Mediaform unterstützt die Umsetzung des Bundeseinheitlichen Medikationsplans

Ab dem 01. Oktober 2016 hat jeder gesetzlich versicherte Patient in Deutschland gemäß § 31a Sozialgesetzbuch (SGB), der täglich mehr als drei verschiedene Medikamente anwendet, Anspruch auf einen papierbasierten Medikationsplan. Ziel des Bundeseinheitlichen Medikationsplans (BMP) ist es, Patienten über die einzunehmenden Medikamente aufzuklären, sie bei der richtigen Einnahme zu unterstützen und somit die Arzneimitteltherapiesicherheit zu erhöhen.

Tabletten gegen Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen, Insulinspritzen gegen Diabetes sowie verschiedene Schmerzmittel – die Liste der täglich einzunehmenden Medikamente ist vor allem bei kranken oder älteren Menschen oftmals lang und unübersichtlich. Für mehr Sicherheit bei der Einnahme sorgt ab dem 01. Oktober 2016 der Bundeseinheitliche Medikationsplan (BMP). Jeder Patient der bei einer der gesetzlichen Krankenkassen versichert ist und mehr als drei Medikamente einnimmt, hat dann ein Anrecht auf einen ausgedruckten Medikationsplan. Dieser enthält neben den persönlichen Daten alle wichtigen Informationen zur Art und Anwendung der Medikamente, verschafft einen strukturierten Überblick, verhindert Fehlmedikationen sowie Überdosierungen und erhöht so die Patientensicherheit. Aber auch niedergelassene Ärzte, Kliniken und Apotheker profitieren von der Einführung des Bundeseinheitlichen Medikationsplans. Um die Erstellung und Aktualisierung über das Arztinformationssystem schnell und fehlerfrei zu gestalten, wird der BMP mit einem 2D-Datamatrix-Code versehen. Dieser enthält alle relevanten Informationen und kann mit entsprechenden Barcodescannern von allen in die Behandlungskette eingebundenen Ärzten und Apothekern eingelesen werden. Bei einer Medikamentenumstellung oder einer Dosierungsanpassung können alle Daten fehlerfrei übertragen, angepasst und aktualisiert werden. „Je mehr Medikamente einzunehmen sind, desto mehr Informationen müssen auch in dem Matrixcode sauber gedruckt werden. Unsere Erfahrungen zeigen jedoch, dass bei einer Anzahl von ca. 10 Medikamenten, herkömmliche Barcodescanner nicht mehr alle Informationen einwandfrei auslesen können“, so Steffen Marienfeld, Geschäftsbereichsleiter Medizinprodukte bei Mediaform. „Wer sich für die zeitsparende Übertragung des BMP per Matrixcode entscheidet, sollte sich daher bei der Wahl eines 2D-Scanners ausführlich beraten lassen“, rät Marienfeld. Mediaform bietet neben verschiedenen Kennzeichnungslösungen für das Gesundheitswesen auch geeignete Barcodescanner für das medizinische Umfeld. Weitere Informationen unter

www.mediaform.de/medizinprodukte/medizinische-hardware/bundeseinheitlicher-medikationsplan/

Pressekontakt

Nadine Kneschke
Unternehmenskommunikation/PR

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