Medikationskennzeichnung

Eine standardisierte, durchgängige und unverwechselbare Medikationskennzeichnung ist im medizinischen Alltag unverzichtbar. Mit der eindeutigen Kennzeichnung von Spritzen mit aufgezogenen Medikamenten kann das Risiko von Medikationsfehlern in der Akut- und Notfallmedizin deutlich gesenkt werden.

Mediaform bietet zur sicheren Medikationskennzeichnung Spritzenetiketten auf Rolle und für den Einsatz im Rettungswagen die Rettiketten-Blattbögen an. Für die individuelle Erstellung von Spritzenetiketten vor Ort gibt es die Medikationssoftware Praxikett Designer.

Ihre Ansprechpartnerin

Stephanie Ast
Produktberatung
+49 40 727360 69
s.ast(at)mediaform.de


Praxikett Etiketten

Die selbstklebenden, desinfektionsmittelresistenten kleinen und großen Spritzenetiketten sowie die PLUS-Etiketten für Infusionslösungen verfügen über einen stark haftenden Klebstoff mit ISEGA-Zulassung, sind optional beschreibbar und kleben bei Temperaturen von -10°C bis +50°C sicher auf Kunststoff-, Glas- oder Metallflächen.  

Alle Spritzenetiketten folgen im Grundsatz der ISO-Norm 26825:2008 und erfüllen die aktuelle DIVI/DGAI-Empfehlung zur Kennzeichnung von Spritzen in der Intensiv- und Notfallmedizin sowie der Anästhesie.

Unsere Spritzenetiketten setzen auf die Verwendung von zweidimensionalen Datamatrix-Codes, die mittels 2D-Scanners ausgelesen werden können. Dieser DIVI-Spritzen-Etiketten-Code (DSEC) enthält den Wirkstoff sowie die Menge und Einheit und stellt eine weitere Kontrollinstanz bei der Medikamentenvergabe dar.

Sie haben Fragen hierzu?

Kontaktieren Sie uns, wie beraten Sie gerne unter 040 727360 99 oder per Mail anfragen(at)mediaform.de


Rettiketten

Für den Einsatz in Rettungswagen wurde vom Institut für Notfallmedizin (IfN) und der Arbeitsgemeinschaft in Norddeutschland tätiger Notärzte (AGNN) – in Kooperation mit Mediaform – ein eigens konzipiertes Kennzeichnungsmodell für aufgezogene Medikamente eingeführt.

Hintergrund des gemeinsamen Projektes ist die Erkenntnis, dass sich der Einsatz von Etiketten auf Rolle für den Einsatz im Rettungswagen als unpraktisch erwies. So wurden 2014 die Rettiketten ins Leben gerufen, die alle wichtigen notfallmedizinischen Medikamente handlich auf einem DIN A5-Blattbogen abbilden und unter Berücksichtigung der verschiedenen Szenarien eines Notfalleinsatzes leicht zu handhaben sind. Im Vordergrund stehen die Medikamente, die nicht unmittelbar appliziert werden, sondern vorbereitet und im Laufe des Einsatzes verabreicht werden.

Die Rettiketten erfüllen die Anforderungen für eine qualitative und sichere Verklebung. Es wird ein spezieller ISEGA-zertifizierter Klebstoff verwendet, der unter anderem für die indirekte Verklebung auf Blutbeuteln oder Infusionsleitungen geeignet ist und fest auf der anspruchsvollen Oberfläche einer Spritze mit kleinem Radius hält. Darüber hinaus sind die Spritzenetiketten desinfektionsmittelresistent und daher jederzeit zuverlässig lesbar.

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Praxikett Designer

Mit der Verknüpfung von Medikation und IT ebnet der Praxikett Designer den Weg für ganz neue Medikationsprozesse. Als Software für Standard-PCs enthält die Medikationssoftware einen Katalog von mehr als 500 standardisierten kleinen und großen Spritzen-Etiketten gemäß aktueller DIVI/DGAI-Empfehlung. Die Etiketten können entweder direkt in der benötigten Menge und Kombination ausgedruckt oder an individuelle Bedürfnisse angepasst und in der Profilverwaltung zusammengestellt werden.

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Praxikett Designer Online

Speziell für den Rettungsdienst entwickelt, gibt es auch eine einfache Online-Lösung zum Druck von standardisierten Etiketten für alle aufgezogenen Medikamente – gemäß der Empfehlung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Mit der online verfügbaren Software Praxikett Designer können Etiketten individuell angepasst, selbst ausgedruckt und den Ampullarien beigefügt werden. Mehr als 450 Rettungsdienste nutzen die Software bereits und drucken so die wichtigsten Spritzenetiketten für den Rettungswagen direkt selbst aus und sparen dabei Zeit und Geld.

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