Patientenidentifikation

Mehr Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter

In deutschen Krankenhäusern werden jährlich mehr als 19 Millionen Behandlungen durchgeführt. Umso wichtiger, dass jeder Patient zu jedem Zeitpunkt eindeutig identifiziert werden kann. Armilla Patientenarmbänder gewährleisten eine schnelle und effektive Kontrolle der Identität des Patienten – während des gesamten Krankenhausaufenthaltes und bei hohem Tragekomfort. Die personalisierten und maschinell beschrifteten Patientenarmbänder können ganz einfach direkt aus dem Krankenhausinformationssystem (KIS) gedruckt werden – wahlweise per Thermotransfer-, Thermodirekt- oder Laserdruck. 

Die aufeinander abgestimmte Kombination aus Armbanddrucker und Patientenarmband garantiert höchste Qualität in Verbindung mit einem beständigen Aufdruck – auch unter Verwendung von Desinfektionsmitteln, Wasser und Seifen. Die Armbanddrucker von Mediaform erfüllen alle Bedingungen für den Einsatz im medizinischen Umfeld.

Sicherheit mit System

Mediaform bietet Ihnen alles aus einer Hand – von den passenden Patientenarmbändern (mit oder ohne RFID-Chip) über Armbanddrucker bis hin zu Barcodescannern. Voraussetzung hierfür ist die Identifikation des Patienten und ein Abgleich des Kerndatensatzes – wahlweise per Barcodescanner oder NFC über das Identifikationsarmband des Patienten. Für Kliniken ist der Patient nicht nur Grund jeden Handels, sondern auch Basis aller medizinischen Prozesse. Werden aber nur einzelne Teilprozesse digitalisiert und dabei der Patient mit allen dazugehörigen Daten wie Blutproben oder Röntgenaufnahmen vergessen, kann der Kreislauf nicht geschlossen werden.     

Ihre Ansprechpartnerin

Stephanie Ast
Produktberatung

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Anwendungsmöglichkeiten von Patientenarmbändern

Nicht nur vor operativen Eingriffen, sondern auch bei der Medikationsgabe, Diagnosestellung oder bei therapeutischen Maßnahmen ist eine Identitätsprüfung mithilfe von Patientenarmbändern sinnvoll und minimiert unerwünschte Ereignisse.  
 

Bedside Scanning

Um sicherzustellen, dass die richtigen Medikamente mit der verordneten Dosierung zum angegebenen Zeitpunkt auch an den richtigen Patienten gegeben werden, kann die Medikation vor Vergabe ganz einfach mit den Daten auf dem Patientenarmband abgeglichen werden

POCT-Anwendungen

Point of Care Testing (POCT) ist die dezentrale, patientennahe Labordiagnostik direkt am Krankenbett, im Operationssaal oder auch in Praxen von niedergelassenen Ärzten sowie in Apotheken - hierzu zählt unter anderem die Blutzuckerkontrolle. Die patientenspezifische Zuordnung der Messdaten erfolgt über eine eindeutige Patienten-Identifikationsnummer, die über einen Barcode auf den Patientenarmbändern gescannt werden kann. Somit ist eine fehlerhafte Zuordnung von Patienten und Daten nahezu ausgeschlossen.

Arzneimittelvergabe

Das Unit-Dose-Verfahren ist ein Konzept der Arzneimittelversorgung im Krankenhaus. Hierbei werden Arzneimittel von der Klinikapotheke patientenindividuell zusammengestellt, verpackt, etikettiert und anschließend direkt an die Stationen geliefert. Zur Absicherung vor der Medikationsvergabe können diese dann mit den Patientendaten auf dem Armband abgeglichen werden. 

Elektronische Zugangskontrolle bzw. -beschränkung

Patientenarmbänder mit RFID-Chip lassen sich auch zur Zugangskontrolle einsetzen – insbesondere in Hochrisikobereichen wie Transfusions- oder Intensivmedizin. Durch die Verwendung von Armilla Patientenarmbändern in Kombination mit einem RFID-Transponder werden diese Bereiche sicher vor unbefugtem Zutritt, Missbrauch oder Manipulationen durch Dritte geschützt.

Sichere Verwahrung von Patienteneigentum

Nach deutscher Gesetzgebung haften Kliniken während eines stationären Aufenthaltes nicht für Patienteneigentum. Dennoch bleibt der logistische Aufwand bei der Klärung von Schadensfällen sowie ein möglicher Imageverlust. Patientenarmbänder mit integriertem (passiven) RFID-Chip ermöglichen Patienten, ihre Wertsachen in Rollcontainern mit elektronischem Schließsystem direkt am Patientenbett aufzubewahren. Diese lassen sich durch Vorhalten des Armbandes ganz einfach öffnen und schließen. Da jeder Chip einmalig ist, wird gewährleistet, dass kein anderes Patientenarmband Zugriff hat.
 

Weglauf-Schutz für Demenz-Patienten

Um Demenz-Patienten ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit und Lebensqualität während dem Aufenthalt in medizinischen Einrichtungen zu bieten, eignen sich Armilla Patientenarmbänder mit aktiven RFID-Chips. Diese Chips sind mit einer eigenen Energiequelle ausgestattet und können Daten über größere Entfernungen übertragen. Verlässt ein Demenz-Patient seine Einrichtung, kann ein Alarm ausgelöst und der Patient geortet, aufgehalten oder zurückgeholt werden. 
 

Automatische Patientenidentifikation bei innerklinischen Transporten

Das RFID Patientenarmband mit passivem Transponder ermöglicht die eindeutige Identifizierung eines Patienten sowie die gleichzeitige Speicherung von relevanten Behandlungsdaten. Die zusätzliche Datenspeicherung kann an Orten ohne IT-Zugang, zum Beispiel in Notfallsituationen, von zentraler Bedeutung sein. Schläft ein Patient, ist bekleidet und/oder nicht ansprechbar, ist die Datenerfassung durch Kleidung oder Bettdecken hindurch möglich. Privatsphäre und Patientensicherheit sind jederzeit gewährleistet.
 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten

  • Funktionsdiagnostik, z.B. zur Patientendatenerfassung beim Röntgen, CT, MRT
  • Leistungserfassung, z.B. Dokumentation Arzneimittelgabe
  • OP-Zeiterfassung
  • Prozessoptimierung, z.B. Essensvergabe
  • Kostenabrechnung, z.B. Patientenbücherei, Cafeteria
     

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