14. April 2022

Pflanzenetikettierung auf dem Biohof

Bis zu 10.000 Stecketiketten müssen beim Biohof Apfelbacher in der Hauptsaison pro Monat beschriftet werden. Zusätzlich fallen rund 1.000 Schlaufenetiketten pro Saison an. Jede Menge Arbeit also für das agile Team des Familienbetriebes, der mittlerweile auf 20 Hektar Gemüse und Obst anbaut und an Privatkunden verkauft. Mit einem zuverlässigen Industriedrucker von TSC Auto ID sowie attraktiven Etikettenmaterialien der Güse GmbH gelingt dabei die Kennzeichnung der vielen verschiedenen Pflanzen auf effiziente, sichere und vor allem lesbare Art.

Im Vorgebirge zwischen Köln und Bonn, bei Bornheim-Brenig, erstreckt sich die Anbaufläche des Biohofs Apfelbacher. Auf den fruchtbaren Lössböden wird hauptsächlich Gemüse nach Bioland-Richtlinien gezogen, davon 1.000 m² unter Glas und Folie. Aber auch Erdbeeren und Beerenobst wachsen und gedeihen vortrefflich dort.

Die Radieschen, Kohlköpfe, Salate, Tomaten, Paprikaschoten und viele weitere Sorten gelangen knackfrisch direkt vom Feld in den Direktverkauf. Seit 1995 werden sie zudem über das Gemüseabo Apfelbacher, einen regionaler Lieferservice für ökologische Produkte, an Haushalte in Köln geliefert und seit 2010 zusätzlich im eigenen Hofladen an Privatkunden verkauft. Des Weiteren „lädt der rund drei Hektar große, naturnahe Garten rund um unseren Hof zum Selbst-Pflücken, zum Ausruhen und zum Genießen ein. Hier können wir auch im Kleinen zeigen, wie biologischer Anbau funktioniert“, erklärt Johann Apfelbacher, der Geographie des Globalen Wandels studiert hat und den 1980 von Max und Therese Apfelbacher gegründeten Familienbetrieb gemeinsam mit seinem Bruder Franz nun in die zweite Generation führt.

Der Biohof zählt zu den ersten Betrieben in Nordrhein-Westfalen, der nach kontrollierten Bestimmungen Obst und Gemüse anbaut. Jährliche Betriebskontrollen des Bioland-Verbandes wie auch die EU-Kontrolle stellen sicher, dass bei Apfelbachers alles ökologisch korrekt zugeht.

Eine neue Dimension des Etikettendrucks

Korrekt geht es auch bei der Kennzeichnung der verschiedenen Pflanzen zu. Seit kurzem nutzt Johann Apfelbacher hierfür einen industriellen Hochleistungsdrucker des Typs MB240T von TSC Auto ID, einem der weltweit führenden Hersteller von Barcode-Etiketten-, RFID- und Farbdruckern. Die verschiedenen Etiketten bezieht er von der Güse GmbH in Reinbek. Der erfahrene Anbieter von Kennzeichnungslösungen ist seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner der Grünen Branche und zugleich auch Vertriebspartner von TSC Auto ID.

Mit der jetzigen Lösung ist der erfahrene Öko-Bauer sehr zufrieden: „Bei der Vielzahl an Pflanzen, die wir jeden Tag kennzeichnen müssen, war das bisherige Procedere mit DIN A4 Stanzetiketten und einer Excel-/Word-Kombi einfach zu umständlich und zeitraubend. Das Arbeiten aus einer selbstverwalteten Excel-Datenbank in Kombination mit der schnellen Druckgeschwindigkeit des TSC-Druckers sowie der integrierten Etiketten-Software bedeutet jetzt für uns eine absolute Effizienzsteigerung.“ Ein weiterer Vorteil: Dank der Thermotransfertechnologie ist die Beschriftung dauerhaft lesbar gerade auch bei Etiketten, die im Außenbereich rauen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind.

Ein perfekter Allrounder für den professionellen Etikettendruck

Der MB240T ist ein bewährter Bestseller im Sortiment von TSC und zählt zur Spitzenklasse im Bereich der industriellen 4-Zoll-Thermotransferdrucker. Er zeichnet sich durch ein kompaktes Design, schnelle Prozessoren, maximalen Bedienkomfort und einen hohen Etikettendurchsatz aus. Der Aufbau komplett aus Metall ebenso wie das Spritzguss-Druckwerk aus Aluminium sind widerstandsfähig genug, um den schwierigsten Produktionsumgebungen zu trotzen. Seine Druckauflösung beträgt 203 dpi, die Druckgeschwindigkeit bis zu 254 mm/s.

Besonders schätzt man auf dem Biohof die hohe Flexibilität des smarten Allrounders: „Wir können heute unterschiedlichste Etiketten ganz nach Bedarf, von ein paar wenigen bis hin zu großen Chargen, auf Knopfdruck erzeugen“, so Apfelbacher. Das Menü des bedienerfreundlichen Druckers lässt sich zudem individuell anpassen, so dass häufig verwendete Funktionen für einen schnelleren Einsatz direkt auf dem Startbildschirm des kontrastreichen 3,5-Zoll-Farb-Touch-LCD-Panels platziert werden können. Die Datenübertragung erfolgt schnell und sicher über kabelgebundene oder auch kabellose Schnittstellen. Im Standard enthalten sind Ethernet, USB, USB-Host, RS232 und optional 802.11 a/b/g/n wireless und internes Bluetooth 4.2 MFi.

Ebenfalls im Leistungsumfang enthalten ist die TSPL-EZD Firmware inklusive Dateimanager und Programmiersprache, die Stand-Alone und Down-Time Programmierlösungen ermöglicht, um Etiketten ohne Verbindung zu einem Host Computer oder optional auch während eines Verlusts der Netzwerkverbindung zu drucken. Mit der ebenfalls integrierten Seagull BarTender Etikettensoftware wird das Entwerfen und Automatisieren von Etikettenlayouts dabei zum Kinderspiel, denn die Software unterstützt bei der Erstellung von Text, Grafik, Barcodes und Serialisierung – und nicht zuletzt auch bei der Einhaltung wichtiger Standards.

Für jede Anforderung das passende Etikett

Rund 10.000 Stecketiketten werden auf dem Biohof pro Monat bedruckt. 1.000 Schlaufenetiketten kommen pro Saison noch hinzu. Die benötigten Mengen bestellt Johann Apfelbacher bei Güse in Reinbek direkt.

Die weißen Stecketiketten im Format 25 x 120 mm und in einer Dicke von 350µ besitzen eine matte Oberfläche und werden auf Rolle geliefert. Bei dem Material handelt es sich um opakes, antistatisch behandeltes Hart-PVC mit einem erhöhten Rezyklatanteil. Damit sind die Labels nachhaltiger und umweltschonender als herkömmliche Kunststoffetiketten. Sie eignen sich ideal zur Bedruckung im Thermotransferverfahren und überzeugen zudem durch eine exzellente Wetterfestigkeit und chemische Beständigkeit. Dank guter Stabilität können sie einfach in die Muttererde oder in den Topf gesteckt werden.

Die wetterbeständigen, äußerst robusten Folienschlaufen aus Polyethylen mit matter Oberfläche sind ebenfalls für den professionellen Thermotransferdruck geeignet, können aber wie die Stecketiketten auch per Hand beschriftet werden. Bei Güse sind sie in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Materialien, mit und ohne Perforation und in bis zu acht verschiedenen Folienfarben erhältlich. Auf dem Biohof werden vornehmlich die Beerenobst-Sträucher, Stauden und Gehölze mit weißen Schlaufenetiketten gekennzeichnet.

Dass Apfelbacher bei Güse ordert, hat seinen Grund. „So können unsere Kunden sicher sein, dass sie auch in saisonalen Spitzenzeiten bestens mit Verbrauchsmaterialien versorgt werden und keine Lieferengpässe entstehen“, so Andreas Ziegler, Geschäftsbereichsleiter bei Güse. Denn „mit unserer breiten Expertise und vor allem aufgrund unseres umfassenden Produkt- und Leistungs-Spektrums sind wir seit vielen Jahren und auch in Zukunft Partner Nr. 1 für die Grüne Branche. Alles aus einer Hand ist eben bei uns keine Floskel, sondern gelebte Kundenfokussierung.“

Pressekontakt

Andrea Weigert
Unternehmenskommunikation

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